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Fachbereiche

Vorsorge

Gesundheitssport

Gesundheitssport bildet einen Schwerpunkt bei der Vorsorge. Aktive, regelmäßige und systematische körperliche Belastungen bei Schwimmen, Gymnastik, Sportspielen, Walking bewirken nicht nur die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern beugen auch Sekundärschäden vor. Es werden Freizeitsportarten gefördert, die dann auch zu Hause fortgesetzt werden können. Alle Formen der Bewegung sollen Freude bereiten und das Selbstvertrauen stärken.
Während bei vegetativen Regulationsstörungen vor allem rhythmisch-dynamische Bewegungsformen eine günstige Wirkung entfalten, werden bei Übergewichtigen auch Kraft- und Ausdauertraining eingesetzt.
Physiotherapie erfolgt bei jedem Patienten zur Beseitigung von Fehlbelastungen und anderen konstitutionellen Risikofaktoren.

Psychologische Betreuung

Durch einen Gesprächstherapeuten oder eine Psychologin finden einmal wöchentlich thematische Gruppengespräche statt. Dabei wird besonders am Anfang Hilfestellung bei Anpassungs- oder Kommunikationsschwierigkeiten gegeben. Methodisch werden Interaktionsspiele eingesetzt, um sich Themen wie Wahrnehmung, Identität, Selbst- und Fremdbild, Kommunikation und Körpergefühl zu nähern.

Gespräche im Einzelsetting werden angeboten, um biografisches Material aufzuarbeiten.

Elternarbeit erfolgt mit dem Ziel, das familiäre Klima in ein Gleichgewicht zu bringen und/oder die Eltern als Co-Therapeuten zu gewinnen.

Ernährungsberatung / Lehrküche

Allen Patienten werden die Grundzüge einer gesunden Kost und ein angemessenes Essverhalten vermittelt. Besonders wichtig ist es für Patienten, die bereits übergewichtig sind, Kenntnisse über den Nährstoff- und Energiegehalt der einzelnen Nahrungsmittel, die Gefahr der versteckten Fette, die wichtige Rolle der Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe zu vertiefen.
Praktische Übungen in der Lehrküche vermitteln Erfahrungen im Umgang mit den Nahrungsmitteln und fördern ein selbständiges Ernährungsverhalten. Während der Elterngespräche werden auf familiäre Gewohnheiten Einfluss genommen und Elternschulungen durchgeführt.

Ergotherapie

Bei motorisch-funktionellen Schwächen werden Feinmotorik und die Koordination von Bewegungsabläufen trainiert.
Patienten mit sensorischen Schwächen erhalten eine Übungsbehandlung zur Sensibilisierung der Sinne, deren Koordination und Umsetzung.
Das kreative Gestalten ermöglicht eine Verbesserung der nonverbalen Ausdrucksfähigkeit, das Ausprobieren verschiedener Techniken und damit die Entdeckung sinnvoller Freizeitbeschäftigungen.